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Wie du einen guten Personaltrainer findest

Es bedarf an Aufklärungsarbeit

Immer mehr Menschen bitten mich darum, dass ich ihnen helfe in ihrer Stadt einen Personal Trainer zu finden, der wirklich gute Arbeit macht. Ich war zuerst verwundert, da ich nicht so ganz das Problem, welches sie haben, verstehen konnte. Ich selbst bekomme meine Kunden selbst fast ausschließlich über Empfehlung. Erst seitdem ich relativ viel auf Facebook und Instagram mache und hier auf meine Website sehr viel kostenlose Tipps anbiete, bekomme ich Anfragen über das Internet. 

Den Followers aus den sozialen Medien, Freunden und Bekannten helfe ich seit einiger Zeit immer wieder bei der Auswahl des richtigen Trainers. 

Je mehr ich über das Internet angefragt werde und je mehr ich anderen bei der Auswahl des richtigen Personal Trainers helfe, desto mehr wird mir klar, dass es dringend etwas Aufklärung bedarf.

10 Fragen und 10 Antworten rund ums Personal Training:

  1.  Wie wird man Personal Trainer?
  2.  Warum Personal Training? 
  3.  Warum bin ich Personal Trainer? 
  4.  Was kostet ein Personal Trainer?
  5.  Lohnt es sich in Personal Training zu investieren?
  6.  Wann macht Personal Training Sinn?
  7.  Wie wähle ich einen Personal Trainer, der zu mir passt?
  8.  Wie läuft ein Personal Training ab?
  9.  Wo findet ein Personal Training statt? 
  10. Wie viele Stunden sind empfehlenswert?
  11. Kann ich einem Mann vertrauen als Personal Trainer?

1. Wie wird man Personal Trainer?

Das große Problem, dass in unserer Branche besteht ist, dass sich jeder Personal Trainer nennen darf. Es ist das gleiche wie beim Coaching. Du wirst Personal Trainer, indem du dich Personal Trainer nennst und das tun auch wirklich viele. Es gibt zwar Zertifikate, die Personal Trainer erwerben können, aber damit ist noch lange nicht bewiesen, dass dieser Trainer es inhaltlich und menschlich drauf hat. Eine Mitgliedschaft im Premium Personal Trainer Club kann auch erworben werden. Dort scheinen echt gute Trainer Mitglied zu sein, aber ich kenne auch einige, die Mitglied waren und als sie einen guten Kundenstamm hatten, ihre Mitgliedschaft beendet haben. Der Personal Trainer Club wird betrieben von einem geschätzten Kollegen namens Edinghard Kies. Er leistet viel für Personal Trainer und hält jährlich hochqualitative Konferenzen ab. Außerdem gibt es noch den Bundesverband für Personal Training, der für die gewissen Standards sorgt. Ebenfalls eine gute Institution. Für mich selbst war es, da ich nie groß versucht hatte über das Internet Kunden zu bekommen und immer reichlich Arbeit hatte mit Personal Training oder anderen Projekten, trotzdem nie interessant genug. Vielleicht ein guter Tipp auch für neue Personal Trainer am Markt.

Sie haben mich durch meine Präsenz gefunden und ich wurde durch gute Arbeit weiterempfohlen. Ich selbst habe mich auch dazu entscheiden – anders als viele Kollegen immer nur eine bestimme Anzahl an Menschen zu betreuen. Ich kann nicht wie andere Trainer mehr als 4 Personal Trainings am Tag geben. Ich liebe es, aber für mich ist es auch sehr anstrengend, da ich sehr bei meinem Gegenüber bin und es von Anfang an auch mehr in die Richtung Coaching geht. Manche Kunden haben dann auch wieder Fragen per What’s App oder Email.

Ich habe mich von Anfang an nicht nur als Personal Trainer gesehen, sondern auch als Unternehmer. Ich liebe es an Projekten zu arbeiten. So hat mir die Arbeit an meinem Buch großen Spaß gemacht, aber auch das Projekt mit Thomas Müller vom FC Bayern. Das Online-Sportmentaltraining, das auf meiner Startseite verlinkt ist.

Außerdem lese ich unendlich gerne (irgendwie fast nur Fachliteratur rund um Training, Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung, sowie Business) und mein eigenes Training ist mir sehr wichtig. Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass, wenn ich keine Zeit für mein eigenes Training habe, meine Lust andere zu trainieren, sinkt. 

Einige Personal Trainer, die ich kenne, sind oft so ausgebrannt, wie die Kunden, denen sie helfen sollen zu mehr Lebensqualität zu kommen. Das verfehlt irgendwie den Sinn der Sache.

Klicke hier wenn du mehr über meine Arbeit als Personal Trainer in München erfahren willst.

 

2. Warum Personal Training?

Ich kenne wenige, denen ihre Gesundheit und Fitness nicht wichtig sind. Tatsächlich trainieren viele und auch viele beschäftigen sich mit der Ernährung. Es ist unglaublich, wie cool und modern es geworden ist zu trainieren und auch sein Essen zu posten. Teilweise wird Geld und Zeit investiert in Kleidung, Veranstaltungen, Equipment, aber es wird noch vollkommen falsch trainiert. Wie viele Menschen sehe ich in Parks und Fitnessstudios ein Training absolvieren, wo mir sofort klar wird, dass sie damit keinen Fortschritt erzielen werden oder sich sogar ziemlich sicher selbst schaden.

Nochmal: Warum Personal Training? 

Du sparst dir langfristig Zeit und Geld. Für mich sollte jeder mindestens 10 Stunden in eine Ersteinweisung ins eigene Training und Selbstoptimierung bekommen. Manchmal geht die Selbstoptimierung ins Negative. Es wird zu viel und zu hart trainiert. Gute Personal Trainer zeigen Klienten auch die richtige Dosis des Trainings. Meist muss mehr Wert auf Regeneration gelegt werden. Einige Kunden wollen nach 12h Arbeit noch 2h trainieren. Da kann es nicht richtig sein, ein knall hartes Workout zu absolvieren. Hier kann am Stressmanagement gearbeitet werden, an der Schaffung von Ruheinseln oder ein regeneratives Training eingeschoben werden. 

Ein ausgebrannter Körper braucht den richtigen Einstieg oder eine richtige Anpassung an das Training.

All das berücksichtigen gute Trainer. Der Klient steht mit seinem Ziel und seinen Problemen im Fokus. Es gilt Ziele und Schwierigkeiten unter einen Hut zu bekommen und dafür zu sorgen, dass sich der Kunde sich langfristig weiterentwickeln kann.

Wenn du die wichtigsten Übungen beherrschst und verstehst, dass es beim Training darauf ankommt, dich Stück für Stück zu steigern, dann kannst du dich im Prinzip selbst trainieren. Du kannst dich natürlich im Internet mittlerweile über alles informieren, aber es kostet dich Zeit. Ich gebe selbst mein bestes, um Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst qualitativ hochwertig zu informieren. Gerne kannst du einen Blick auf meinen Blog werfen.

Aber es ist was anderes trainiert oder gecoacht zu werden. Ich selbst besuche 1x die Woche einen Personal Trainer, der mich trainiert und 2x die Woche besuche ich meinen Physiotherapeuten Nemo Döpke. Ich profitiere zum einem vom Training und zum anderen lerne ich viel. Ein großer Mehrwert für mich ist: jede Session, in der ich gecoacht werde, erlebe ich – wie absolut genial und wertvoll es ist, wenn jemand zu 100% seiner Aufmerksamkeit mir und meiner Entwicklung gibt.

 

3. Warum bin ich Personal Trainer?

Kurz? Ich habe soviel durch Training und allgemein Biohacking über mich selbst gelernt und meine Lebensqualität dadurch zurückgewonnen, dass ich nach wie vor total begeistert von dem Thema bin. Ich liebe es, mich weiter zu entwickeln und ich sehe  es so gerne, wenn Menschen ihre Lebensqualität zurückgewinnen oder erhöhen. Es ist so schön zu sehen, wenn jemand, der 60 Kg Übergewicht hatte, jetzt einen Halbmarathon läuft. 

Warum ich Personal Trainer bin, die lange Version kannst du hier nachlesen.

Aber erst möchte ich dir deine Fragen beantworten.

Wenn du einen Lebensbereich verbesserst, verbessern sich oft die anderen mit. Wie viele Kunden berichten mir, dass durch die gemeinsame Arbeit, sich ihr Zusammenleben mit dem Partner oder der ganzen Familie verbessert hat? 

Wie könnte ich da nicht dankbar sein?

Erfahre hier, wie die verschiedenen Lebensbereiche sich gegenseitig unterstützten:

Das Lebensrad – die 6 Lebensbereiche.

 

4. Was kostet ein Personal Trainer?

Die richtige Frage ist, was darf ein Personal Trainer nicht kosten. Ein Personal Trainer, der weniger als 80€/ Stunde verlangt ist langfristig nicht überlebensfähig. Entweder hat er nebenbei noch einen Vollzeit oder Teilzeitjob, anders kann er langfristig davon sonst nicht leben. Einige Kunden, aber auch Trainer denken bei über 100€/ Stunde, dass dies ein ziemlich lukratives Business sein mag. Sie sehen dabei aber nicht, was für Steuern, Ausbildung, Weiterbildung, Marketingkosten und möglicherweise Miete oder Anfahrtskosten alles wegfällt.

Tatsächlich gibt es zwar unglaublich viele Menschen, die sich Personal Trainer nennen, aber vermutlich die wenigsten schaffen es vom Personal Training zu leben.

In München bewegen sich die durchschnittlichen Preise für Personal Training zwischen 50 und 250 € laut einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vor 3 Jahren. Ich kenne viele Personal Trainer, die in Studios arbeiten, die zwischen 80 und 100 € die Stunde verlangen. Wirklich gute Trainer, die ihren Kunden großen Mehrwert liefern, verlangen meist 120 € aufwärts.

Die wenigsten Personal Trainer werben mit ihrem Preis, so wie es Premium Fitnessstudios handhaben. Es macht tatsächlich auch keinen Sinn mit einem Preis zu werben, wenn man nicht Discounter ist. Was macht es für einen Kunden für einen Sinn, den Preis zu wissen, wenn er nicht weiß was er dafür bekommt?

 

5. Lohnt es sich in Personal Training zu investieren?

Ich kenne niemanden, der bereits mit einem guten Personal Trainer zusammen gearbeitet hat und es bereut hat. Tatsache ist, dadurch, dass du zum einen lernst und zum anderen fokussiert an einem Ziel arbeitest, sparst du dir Zeit und damit auch Geld. 

Viele Menschen brauchen auch einfach einen Ortswechsel und jemand der neben dran steht. Gute Personal Trainer sind aber nicht dafür bekannt, dass sie nur die Wiederholungen zählen oder betreutes Training anbieten. 

Das kann ganz klar einen Teil des Coachings darstellen. Aber langfristige Erfolge entstehen dadurch, dass Personal Trainer die Klienten in die Eigenverantwortung führen. Eine Grundannahme, die ich habe, ist: Training macht Spaß, wenn die richtige Dosis gewählt und so ausgewählt wird, dass sie zu dem jeweiligen Kunden passt. 

Hat ein Kunde ein Problem mit der Kniestabilität, wird es ein par Übungen geben, um die der Kunde nicht herum kommt. Andererseits wenn das Verständnis das ist und der Kunde den Effekt der Übung versteht, wird auch eine nicht so angenehme oder „lustige“ Übung trotzdem gerne absolviert.

 

6. Wann macht Personal Training Sinn?

Zu jeder Zeit meiner Meinung nach. Besonders aber, wenn du noch nie über eine gewisse Zeit von 1-3 Monate von einem Personal Trainer betreut worden bist. Dann hast du ganz sicher den größten Benefit davon. Viele Kunden entscheiden sich aber dann nach 3 Monaten dafür weiter Personal Training zu nehmen. Sie könnten mittlerweile sich schon selbst trainieren, haben die Basics drauf, haben aber gleichzeitig soviel Spaß daran gewonnen und angefangen den Mehrwert von Coaching zu spüren.

 

7. Wie wähle ich einen Personal Trainer der zu mir passt?

Frage Freunde und Bekannte ob sie einen Personal Trainer haben oder kennen. Eine persönliche Empfehlung ist das Beste was du bekommen kannst.

Schau dir die Website an, wenn vorhanden. Informiere dich über Referenzen. Schreibe einfach eine Mail und bitte um ein unverbindliches Beratungsgespräch. In einem Beratungsgespräch erkennst du ob jemand zu dir passt. Ist er dir sympathisch, hört er dir zu? Stellt er gute Fragen?

Für uns Personal Trainer ist zum Beispiel wichtig zu wissen, was Spaß macht beim Training, was bis jetzt gut funktioniert hat. Was für den Kunden wichtig ist. Sich zu entscheiden Zeit und Geld in Personal Training zu investieren ist für viele auch emotional eine gewisse Herausforderung. Hinzu kommt es noch, dass der Kunde sich für optimale Erfolge auch dem Coach anvertrauen muss.

Manche Kunden legen großen Wert auf Ausbildung und Fortbildung. Ich selbst habe zum Beispiel Sportwissenschaft an der TU München studiert und unzählige Fortbildungen besucht, aber auch schon als Student Kunden im Personal Training gehabt und meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet. 

Einige Personal Trainer haben eine Rubrik Fortbildungen und Zertifikate auf ihrer Website. Ich hatte das mal, aber ich hatte das Gefühl, das das meinen Kunden nicht so wichtig war und es war auch viel Arbeit das aktuell zu halten. 

Da ich als Student schon gebucht wurde, gehe ich davon aus, dass Ehrlichkeit und ständiges Weiterbilden und eine gewisse Wissbegier ein zentrales Element sind, was Kunden anspricht. Das kannst du selbst für dich prüfen.

Ich habe in meinen jungen Jahren als Personal Trainer, wenn ich etwas nicht wusste oder mich unsicher war, dass einfach kommuniziert. Entweder habe ich bis zum nächsten Training mich informiert oder ich habe nach einem Experten gesucht, den ich einspannen kann. 

Außerdem so habe ich meinen eigenen Personal Trainer ausgesucht. Mir ist ziemlich egal, wie viele Zertifikate er hat. Ich sehe einfach er lebt das was er unterrichtet und es ist für ihn selbstverständlich, dass er sich aus eigenem Interesse und Neugier weiterbildet und informiert. Mal in dem eigenem Bereich, aber auch immer wieder ein wenig um den eigenen Bereich herum. Lebenslanges lernen ist da sein Motto, aber meiner Meinung das Motto von jedem erfolgreichen Personal Trainer.

 

8. Wie läuft ein Personal Training ab?

In der Regel beginnt die erste Session mit einer Anamnese (eine Erfassung der Daten, wie beim Arzt, aber wesentlich entspannter). Wie ausführlich die Bestandsaufnahme gemacht wird hängt meistens davon ab, ob der Persona Trainer weiß ob der Kunde erstmal nur eine Einheit bucht oder mehrere am Stück. Sollte jemand sich entscheiden für eine 3, 6 oder einjährige Betreuung fällt die Bestandsaufnahme auf Wunsch natürlich viel intensiver aus. Oft ist das erste Training aber für beide eine Art Kennenlernen, wo der Trainer ein Gefühl für den Kunden bekommen will und andersherum. 

Es muss sich für beide gut anfühlen und einfach passen. Aus diesem Grund möchte aber ich zum Beispiel nicht im ersten Training, 30 Minuten für die Messung investieren. Manche wissen auch ganz klar wo sie hin wollen und haben möglicherweise nur einen bestimmten Zeitraum Zeit ihr Ziel zu erreichen, da kann es sinnvoll sein jede Minute zu nützen und gleich loszulegen.

Meist wird mit dem Erstellen einer vernünftigen WarmUp Routine begonnen. Gute Personal Trainer haben erkannt, dass es wichtig ist die Zeit, die sie mit dem Kunden verbringen maximal effizient nützen. In einem Warm Up kann an der Mobilität gearbeitet werden. Gewisse Muskeln neigen eher zu Verspannung, andere eher dazu zu wenig Aktivität zu haben. Das kann von Kunden zu Kunden unterschiedlich sein. Es gibt aber schon Tendenzen, die auf so ziemlich jeden zu treffen. So haben die meisten Trainer ein Repertoire, dass sie verwenden und dann individuell anpassen oder ergänzen.

Der Rest hängt ganz von dem Ziel des Klienten ab. Als Beispiel – so mache ich es, aber auch viele Kollegen – gibt es ein paar Grundübungen, die für mich jeder Trainierende beherrschen sollte. Es gibt grundlegende Bewegungsmuster, die Kleinkinder auf dem Weg zum Sitz, Stehen und Gehen, dann Laufen lernen. Wenn dieser nicht mehr effizient sind, dann kann der Kunde nie sein volles Potential abrufen.

Für mich ist jeder ein Athlet. Jeder Athlet muss gefordert werden, aber nicht überfordert werden. Trainierende, die wieder ins Training einsteigen, muss ich nicht stark belasten, weil so ziemlich alles was wir machen noch eine Anpassung erzeugt. In diesem Stadium ist die Bewegungsausführung Bewegungsqualität das A und O. Mit der Zeit wird das Training immer spezifischer und intensiver. Allerdings ist der Trainierende auch schon stärker.

 

9. Wo findet ein Personal Training satt?

  • Beim Kunden
  • Outdoor im Park zum Beispiel
  • Im Fitnessstudio
  • Im eigenem Fitnessraum oder Studio des Trainers

Hierbei ist es wichtig für den Kunden zu wissen was er möchte. Möchte er in den eigenen vier Wänden trainiert werden bezahlt der Kunde in der Regel die Anfahrt zusätzlich. Vielen Klienten gelingt es in den eigenen vier Wänden nicht so gut abzuschalten. Sie lassen die Waschmaschine laufen, das Telefon ist nicht abgeschaltet, der Partner fragt was nach, die Kinder wollen mit dem Vater/ der Mutter spielen. Andererseits ist es natürlich auch eine Zeitersparnis.

Ich selbst hatte ursprünglich für mich selbst einen Fitnessraum eingerichtet. Die meiste Zeit trainiere ich aber außerhalb. Mir fallen Zuhause immer wieder Dinge ein, die ich machen könnte. Der Ortswechsel hilft mir. Ich hatte nie vor Kunden anzubieten, dass sie bei mir trainieren können. Bis vor 3/4 jähren habe ich Kunden nur im Freien/ im Büro / Wohnzimmer oder Fitnessraum des Kunden trainiert.

Es hat begonnen, damit dass ein bekannter CEO meinen kleinen Raum entdeckt hatte und es ihm total wichtig war, dass er nicht beobachtet wird beim Training. Am Anfang war es noch komisch für mich, mittlerweile genießen viele Kunden und ich das Training in meinem Fitnessraum.

Es gibt nicht viele Geräte, die man benötigt um ein ganzheitliches Training durchzuführen. Sehr viel geht mit dem eigenem Körper nur um den Rücken ausreichend trainieren zu können, kann eine Klimmzugstange oder ein TRX (Schlingentrainer) nützlich sein als Beispiel.

Andere Kunden wollen im Fitnessstudio trainiert werden. Das muss jeder für sich selbst entscheiden und ausprobieren. 

Alles hat vor und Nachteile. 

 

10. Wie viel Stunden sind empfehlenswert?

Es ist schwer zu sagen, in der Regel arbeiten keine Kunden mit mir kürzer als 3 Monate. Manche Personal Trainer bieten aber auch nur mindesten 3 Monate oder mindesten 10 Einheiten als Beispiel an.

Ich bin da ganz entspannt, wenn es passt, dann passt es. Wenn ich weniger Trainings gebe, habe ich mehr Zeit für anderes. Momentan bin ich auch so gut wie ausgebucht, da ich mir Zeitfenster für andere blocke. Zeit für Projekte, zeit für mich.

Als Tipp für dich, überlege dir doch ein kurzfristiges Ziel, welches du mit Trainer erreichen willst und ein langfristiges welches du durch seine Unterstützung beim kurzfristigen Ziel dann weitergehend selbst erreichen kannst.

Es gibt eben Personal Trainer, die nur die Übungen auswählen und Wiederholungen zählen und dich anfeuern. Oder andere, die sich gut mit Planung, Zielsetzung, allgemein Mental-Training, Hypnose, Sportmassage und Sportphysiotherapie auskennen. 

 

11. Kann ich einem Mann vertrauen als Personal Trainer?

Diese Frage habe ich von einer Frau auf Instagram bekommen. Eine berechtigte Frage, wenn man sich im Coaching sehr nah kommt. Diese Frage können wir aus diesem Grund aber auf jeden Beruf ausweiten, der in einem ähnlichen Setting statt findet. Ich würde einfach auf dein Gefühl hören. Mir eine Empfehlung holen oder wenn es dich verunsichert als Frau von einem Mann trainiert zu werden, einfach nach einer Frau zu suchen.

Ich kenne glaube ich mehr Geschichten, wo Personal Trainer an geflirtet werden als anders herum. Personal Trainer, die ein wirklich seriöses Business aufbauen wollen und gewisse Werte haben nach denen sie leben oder auch arbeiten, können das trennen. 

Ich hatte ganz früher fast nur Frauen im Personal Training, nach einiger Zeit, kamen manchmal dann auch deren Männer dazu und gerade kommen vorwiegend Anfragen von Männern.  

 

 

Zurück zur Anfangsfrage:

Wie finde ich einen guten Personal Trainer?

– Mache dir ein Bild

– Gehe nach deinem Gefühl

– Frage Freunde/ Bekannte nach einer Empfehlung

– Schau nach Referenzen

– Berufserfahrung

– und für mich das wichtigste frage ein Gespräch an, wo du ihn ein wenig kennen lernen kannst.

Newsletter für kostenlose Tipps vom Coach

Solltest du an deiner eigenen Entwicklung interessiert sein, helfen dir bestimmt auch schon meine Tipps im Newsletter. Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Antworten schon etwas helfen.

Solltest du einen Personal Trainer außerhalb von München oder in München suchen, vermittle ich dich auch gerne weiter. Ich habe ein großes Netzwerk und bin nicht böse, wenn du jemand in München suchst, der nicht ich bin.

Andreas Ullrich – Ich bewege dich

Hi mein Name ist Andreas Ullrich! Ich bin Personal Trainer, Mental Coach und liebe es, Menschen in Bewegung zu bringen. Menschen wieder zum Träumen zu bewegen ist meine Berufung. Egal, ob der erste Schritt über das Training, Ernährung oder Mindset gemacht wird. Ich bewege dich!

Über den Autor Andreas Ullrich:

Andreas Ullrich arbeitet als Personal Trainer und Ernährungscoach seit über 10 Jahren.

Er hat sich neben seines Sportstudiums an der TU München schon früh selbständig gemacht.

Neben seiner Veröffentlichung seines Buches Power Papa, hat er immer wieder Nebenprojekte, wie das Sportmentalprogramm YOUMECO mit Thomas Müller vom FC Bayern.

Andreas ist extrem wissbegierig und liebt das Thema #biohacking, denn anders als viele glauben, gab es eine Zeit, in der er sich überhaupt nicht energiegeladen und kraftvoll gefühlt hat.

Sein Steckenpferd sind gut umsetzbare Methoden, die Ergebnisse produzieren. Vermutlich der Grund, warum er schon früh als Personal Trainer erfolgreich war.

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