Warum bin ich Personal Trainer ?

Königsklasse: Personal Training

Kurz und knapp: Ich liebe es Menschen zu bewegen. Ob auf Vorträgen oder früher bei Gruppentrainings und doch ist es mir am aller liebsten wenn ich die Menschen im Personal Training betreuen kann, denn da kann ich den größten Mehrwert liefern. Ein paar Kunden betreue ich auch weltweit, da geht es dann aber mehr um Coaching, Trainingsplanerstellung und Ernährungsumstellungen. Die meisten, die ich betreue sind in München oder genau im Umkreis von München-Sendling sogar.

Warum bin ich Personal Trainer?

Meine Geschichte

Die meisten, die mich kennen sehen mich als Sunnyboy und schätzen die positive Energie, die ich verbreite und bewundern meine Einstellung zum Leben. Viele gehen davon aus, dass ich schon immer so war. Ganz im Gegenteil und auch heute gibt es natürlich schwierige Phasen. Für mich ist nur entscheidend wie ich damit umgehe. Manchmal gewinnt man, manchmal lernt man dazu.

„Ja mir ging es auch mal richtig schlecht und genau dann habe ich angefangen umzudenken und habe es angepackt!“  

Viele können sich heute nicht vorstellen, dass ich früher ganz anders war. Ich war tatsächlich nicht schon immer sportlich und auch meine Ernährung war komplett anders.

Computer süchtig und Fast Food?

Ich war Computer süchtig und habe mich von Fast Food ernährt. Vielleicht auch eine Ausflucht nachdem mein Vater als ich 13 war gestorben ist. Das ist aber ein Thema für sich. Diese Zeit würde ich allerdings nicht als negativ bewerten und möchte auch vielen Eltern auch Hoffnungen machen. In dieser Zeit habe ich vieles gelernt, so habe ich während meiner Computersucht mit 14 Jahren andere Menschen mit meinen Fähigkeiten, auch wenn nur auf einer Tastatur inspiriert, einen Clan angeführt und Menschen die mehr als 15 Jahre älter als ich waren, angeführt. Es gab Teamkonferenzen mit Headset, wo teilweise auch Englisch gesprochen worden ist.

Dauererkältet und chronische Bronchitis

Allerdings konnte ich darin nicht wirklich die Erfüllung finden. Vielleicht hätte ich auch, wäre ich damals gesünder gewesen, mir einen ganz anderen „Spielplatz“ gesucht. In meiner Kindheit und Jugend war ich vor allem eines, eigentlich permanent krank und erkältet. Jeder Versuch doch etwas gesünder sich zu ernähren oder Sport zu machen hat mich frustriert, da die nächste Erkältung oder Bronchitis trotzdem kam. Das erzeugt schnell eine „Scheiß-Egal“ Einstellung.

Gott sei Dank, hat ein Feuer in mir immer weiter gelodert und mich immer wieder auf gewisse Themen gebracht. Ein Gedanke der mich immer wieder sehr berührt:

 „Das kann doch nicht alles sein? Hier muss es doch noch mehr geben!“

Intrinsische und extrinsische Motivation oder viel einfacher:

Zur richtigen Zeit, wurden dann glücklicherweise auch die Mädels interessanter. Diese konnte man mit Computerspielen nicht wirklich beeindrucken. Ich griff zu allen Büchern, die mit Selbstheilung (von sehr medizinisch bis hin zu sehr esoterisch) zu tun hatten und arbeitete stark an meiner Sicht auf die Welt.

Raus aus der Opferrolle und Selbstverantwortung übernehmen

Stück für Stück veränderte sich meine Sichtweise und ich bin von der Opferrolle in eine Position gekommen, in der man von Selbstverantwortung sprechen kann. Das heißt: „Ja es ist gerade scheiße, aber ich finde hier einen Weg heraus, um das zu leben, was ich mir wünsche.“

Alles beginnt mit dem ersten Schritt

Mit welchem ersten Schritt ging es bei mir los?

Es ist im Nachhinein vermutlich oft leichter zu sagen, wie es begann. Aber ich glaube ganz fest daran, dass es darum geht auch einfach mal loszulegen. Mein erster Schritt war der Schritt, dass ich trotz leichter Erkältung eine Reise angetreten bin. Ich startete zu Fuß von München nach Venedig über die Alpen. 550 Km und 10.000 rauf und runter, dann ist man dort. Die meiste Zeit war ich auf über 2.000 Höhenmeter und ab und zu sogar über 3.000 Höhenmeter.

Auf dieser Reise lernte ich soviel:

  1. der Geist ist stärker als der Körper
  2. der Körper passt sich den Herausforderungen an
  3. der Geist passt sich den Herausforderungen an
  4. Schritt für Schritt
  5. Weitermachen, auch wenn es mal nicht so läuft
  6. Nie das Ziel aus den Augen verlieren
  7. nach einem Tag Pause ist es verdammt schwer wieder weiterzugehen, lieber einmal einen Tag langsamer machen (und damit will ich nicht sagen, dass Regeneration nicht wichtig ist – im Gegenteil)

Aber zu den einzelnen Punkten werde ich bestimmt in weiteren Beiträgen noch viel mehr schreiben.

Für mich war die Reise auf jeden Fall der Durchbruch, weil ich gesehen habe, was möglich ist, wenn man einfach an einer Sache dran bleibt.

So bin ich relativ unfit gestartet und wurde fit auf meiner Reise. Das hat mich so fasziniert, dass ich danach angefangen habe regelmäßig zu trainieren, auszuprobieren und dazu zu lernen. Dieser Prozess hat bis heute nicht geendet. Was mich daran besonders begeistert ist, dass sich dadurch auch alle anderen Lebensbereiche weiterentwickelt haben. Auch gerade der Aspekt, wie arbeite ich, wie manage ich mich selbst und wie baue ich mein eigenes Business auf, folgt ähnlichen Prinzipien des Trainings.

Warum machen viele erfolgreiche Menschen Sport oder warum sind viele erfolgreiche Sportler auch im Business erfolgreich? Vielleicht aus diesem Grund? Und wenn es der nicht ist, weil Erfolg immer von innen kommt. Und um langfristig erfolgreich zu sein, müssen wir auch sorgsam mit uns umgehen.

„Wir brauchen Bewegung!“

Zu Fuß von München nach Venedig

Ja das bin ich, Bild ist vom 2. Tag der Tour. Vollkommen erschöpft und ich denke mir, was habe ich mir nur angetan … Veränderung ist nicht immer einfach.

Die Learnings aus der Alpenüberquerung von München nach Venedig

Stillstand = Rückschritt

Ich glaube daran, dass man sich verändern kann. Vielleicht ist Veränderung das falsche Wort. Es geht nicht darum, dass DU, so wie du jetzt bist nicht gut bist. Aber vielleicht bist du in deiner jetzigen Situation unzufrieden oder möchtest einfach mehr. Entwickeln wir uns nicht weiter, haben wir einen Stillstand und Stillstand ist für mich nichts anderes als Rückschritt. Auch hier soll das Wachstum oder die persönliche Weiterentwicklung nicht in Stress ausarten.

Nicht WAS und WIE, sondern WARUM

Oft findet Fortschritt allein schon durch Bewusstheit statt. Lasse ich meine Klienten einfach einmal über einen bestimmten Zeitraum ihre Nahrungsaufnahme „tracken“, das bedeutet einfach erfassen, werden sie sich viel bewusster was sie zu sich nehmen. Das Ernährungsverhalten verbessert sich. Zumal die Schwierigkeit bei den meisten Dingen im Leben nicht das Wissen – WAS zu tun ist – das Problem ist, sondern viel mehr die Umsetzung – WIE soll ich es tun – die Umsetzung erschwert.

Viel spannender ist aber die Frage, wenn Veränderungsprozesse im Leben statt finden sollen sich selbst zu fragen, WARUM möchte ich beispielsweise mich besser ernähren. Was genau verbinde ich damit? Denn wenn es ein emotionales WARUM gibt, lassen sich für WIE und WAS immer Lösungen finden.

Ziele wählen oder viel mehr eine Vision

Verbinde ich mit dem Erfolg des Veränderungsprozesses einen neuen Zustand, der soviel besser ist, als der alte, können Schwierigkeiten nicht die Aussicht auf das neue Ziel blockieren.

Stell dir vor, dir bedeutet die Besteigung eines Gipfel wirklich alles. Auf dem Weg zum Gipfel geht es auf und ab, du durchquerst Wälder, aber wenn du nach oben schaust, siehst du immer dein Ziel. Es kann kein Hügel oder Berg dir die Sicht auf dein Ziel verdecken und der Gipfel zieht dich einfach magisch an. Wählst du einen nicht so hohen Gipfel könntest du immer wieder vom Weg abkommen und die Orientierung verlieren. Ist der Gipfel aber hoch genug, verlierst du ihn nicht aus den Augen und auch wenn die Wege auf und ab gehen und nicht immer direkt auf den Gipfel gerichtet sind, du weißt die Richtung stimmt.

Was war meine Vision? 

Ich muss eigentlich sagen, was ist meine Vision, denn ich lebe sie nach wie vor weiter. Ich möchte körperlich, wie mental immer dazu lernen. Gerade damals als ich unfit war, habe ich gespürt, dass ich zu viel mehr noch fähig bin und das ich meine Leben einfach leben will. Das war mein größter Motor. Damals war es für mich fast unvorstellbar diesen Körper, und diese Energie zu besitzen.

Mir geht es darum das eigene Potential auszuschöpfen. Und das aller größte Glück erfahre ich, wenn ich anderen Menschen helfen kann ihr Potential zu entfalten!

Aus diesem Grund bin ich Personal Trainer oder viel mehr Coach!

Andreas Ullrich

Andreas Ullrich – Ich bewege dich

Hi mein Name ist Andreas Ullrich! Ich bin Personal Trainer, Mental Coach und liebe es, Menschen in Bewegung zu bringen. Menschen wieder zum Träumen zu bewegen ist meine Berufung. Egal, ob der erste Schritt über das Training, Ernährung oder Mindset gemacht wird. Ich bewege dich!

Über den Autor Andreas Ullrich:

Andreas Ullrich arbeitet als Personal Trainer und Ernährungscoach seit über 10 Jahren.

Er hat sich neben seines Sportstudiums an der TU München schon früh selbständig gemacht.

Neben seiner Veröffentlichung seines Buches Power Papa, hat er immer wieder Nebenprojekte, wie das Sportmentalprogramm YOUMECO mit Thomas Müller vom FC Bayern.

Andreas ist extrem wissbegierig und liebt das Thema #biohacking, denn anders als viele glauben, gab es eine Zeit, in der er sich überhaupt nicht energiegeladen und kraftvoll gefühlt hat.

Sein Steckenpferd sind gut umsetzbare Methoden, die Ergebnisse produzieren. Vermutlich der Grund, warum er schon früh als Personal Trainer erfolgreich war.

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